Winter in Finnland
Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 12:16 Uhr

 

Schon Tage vor unserer Anreise war uns Eines klar:  es wird sehr kalt werden. In der Wettervorhersage sprach man von um die -35 Grad, was fuer uns Mitteleuropäer kaum vorstellbar ist, obwohl wir ja auch in Deutschland von der gleichen Kältewelle heimgesucht wurden.

In Helsinki angekommen zeigte uns das Thermometer bereits  -32,9 Grad an, Tendenz eher fallend.  Allerdings nach 260km nördlicher Fahrt Richtung Parkano wurde es allerdings immer wärmer, nur noch um die -13 Grad, was fuer die Finnen dann eher Bikiniwetter bedeutet. Schade, eigentlich wollte ich mal schauen wie es sich bei um die -30 Grad auf dem Bike anfuehlt. Naja, somit musste ich mich wenigstens nicht so dick anziehen.


 

Rund um Parkano gibt es jede Menge kleine Wanderpfade, die ich bestens aus dem Sommer kenne, aber anscheinend im Winter auch rege genutzt werden.

 

Also Sattel vom Pirate Billy Bones auf Mittelstellung und auf gehts in den Wald.

 

Die Pfade sind schon im Sommer nicht gerade einfach zu fahren, da es an manchen Stellen ziemlich eng wird, im Winter gestaltet sich das noch eine Stufe schwieriger, da man nur ca. 30cm festen Schnee auf dem Pfad hat. Abseits sacken die Räder dann mal schnell ab und man macht einen Salto ins Unterholz.

 


Auf jeden Fall freue ich mich schon auf unseren 4 wöchigen Urlaub im Sommer, denn die Pfade und Trails, besonderst mein Lieblingstrail beim Waldmuseum der am Ufer eines Sees sich langschlängelt, sind wunderschön!

 

 
Nicolai M-Pire ST oder "Wieviel Maschinenbau verträgt ein Bike" ?
Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 14:21 Uhr

Klar, ein Nicolai ist immer Geschmackssache, so wie alles im Leben, aber selten unterscheiden sich die Meinungen so stark wie beim Nicolai M-Pire ST.



Erst einmal zu den Fakten: Das Licht der Welt erblickte das M-Pire im Jahre 2004.

Zitat aus dem Nicolai Katalog 2004: "Gerade aus dem Ei geschlüft und schon ein gefährliches Monster der höchsten Federwegsklasse. Das M-Pire ST ist ein World Cup - DH Rahmen, der in Zusammenarbeit mit dem KRC-Nicolai-Team entwickelt wurde und für den Einsatz von Kettenschaltungen optimiert wurde. Die am Computer entwickelte Rising Rate Suspension, welche einen Federweg von 180 - 220mm am Hinterrad ermöglichen, sowie der lange Radstand und ein tiefer Schwerpunkt geben dem M-Pire ST alle Voraussetzungen für High-Speed Downhillstrecken mit auf den Weg.  ....."

Zugegeben, alleine die Fakten schrecken heutzutage die meisten Leute schon ab: 100mm Innenlagerbreite, 165mm Hinterbau, Gesamtgewicht ab 18,5 kg (mit normalen Teilen eher Richtung 20 kg), jede Menge Verstärkungen, eine Umlenkung, die die Meisten auch nicht auf den zweiten Blick verstehen usw.  Was macht also diese Bike so besonderst ist die große Frage? Ganz einfach, es gehört zu Nicolai einfach dazu, die Anfänge im World Cup, ständige Verbesserungen in die laufende Produktion, bis hin zu einem ausgereiften Race Bike dieser Zeit.

Quelle: Nicolai Katalog 2007 www.nicolai.net

 

2008 wurde es dann vom ION ST abgelöst, dessen Vorteile gegenüber dem M-Pire liegen auf der Hand: Viergelenker, geringeres Gewicht, steilerer Lenkwinkel, 83mm Innenlagerbreite, 150mm Hinterbau, dadurch mehr Fußfreiheit.

Ist es noch zeitgemäß? Ein klares JA! So wie jeder Topf seinen Deckel findet, sucht auch das M-Pire nach seinem passenden Fahrer. Das M-Pire ist schluckfreundig und verzeiht selbst größere Fahrfehler ohne aus der Ruhe zu kommen. Um nach 1/100 Sekunden heute im Worldcup zu jagen ist es vielleicht nicht das Richtige, aber für Hobbyfahrer, denen das Gewicht zweitrangig ist und einen treuen Weggefährten für ein paar Jahre suchen, ist es DAS BIKE!

 

 
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch
Samstag, den 24. Dezember 2011 um 10:31 Uhr

Hallo Freunde des gepflegten bergab Zweiradsports.

Lange war es ruhig an dieser Stelle, aber nun wird es hoffentlich öfters Neuigkeiten rund um Zweiräder geben. Danke nochmal an Joz für die Überarbeitung und Umzug der Seite!

In letzter Zeit habe ich mal wieder sehr viel an verschiedenen Bikes geschraubt, hier eine kleine Übersicht:

- Nicolai ION: RS Boxxer keronite verbaut, Race face Atlas Kurbel und Druckstreben des Rahmens in RAL7044 (Seidengrau, ähnlich keronite grau) gepulvert, alle Einstellknöpfe von Gabel/Dämpfer schwarz eloxiert

 

- Nicolai M Pire: Der Rahmen kam im November von der kompletten Überholung bei Nicolai. Lager wurden komplett getauscht, Verstärkung am Steuerrohr und ISCG Aufnahme angeschweißt, anschließend Hauptrahmen in RAL6035 (Perlgrün) gepulvert.

- Nicolai Nucleon EVO: Um das Evo etwas anzuspecken, bekam es die Boxxer WC, ein leichteres Vorderrad und neue Formula The One Bremsen spendiert. Gewicht ist 18,xx kg geplant.

- Nicolai Trombone 2000: Der Aufbau hat begonnen. Nachdem es Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung für die Pace Monster Gabel gab, wurde kurzerhand das defekte Teil mit einer gedrehten Hülse und  Industriekleber repariert. Bis jetzt hält es.

Bilder werden schnellstmöglich nachgereicht, versprochen!

 

 
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