Alte Zeiten
Samstag, den 07. Mai 2011 um 10:50 Uhr

5.12.2000: Rage against the machine veröffentlich ihr letztes Album und trennen sich kurz darauf...

Nachdem Marco und ich bereits jeweils 2 Hot Chili X-Rage Rahmen geschrottet haben, bekommt Marco gegen Zu-
zahlung von Hot Chili ein Warp 210, ich entscheide mich für ein Nicolai Trombone 2000, wodurch der Grundstein
für meinen Nicolai Wahn gelegt wird. Aber hier geht es heute um das Warp 210.
Aufgebaut mit 3 Kettenblättern vorne, Magura Gustav M Bremsen und vorerst einer Urtho 3G Gabel (fuhr auch
damals Markus Klausmann bei seinem Worldcup Sieg in Nevegal) konnte man selbst den Winterstein erklimmen.
Bikeparks entstehen gerade erst hier und da und ab und zu findet auch mal ein DH-Rennen in unsere Nähe statt
(z.B. Beuern auf der MX-Strecke).
Leider stürzte Marco ein paar Jahre später in Winterberg so schwer, dass er den Downhill Sport an den Nägel
hängen mußte. Das gute Warp wanderte in den dunklen Keller, aus dem es erst in diesem Jahr durch mich
wieder befreit wurde. Technisch würde ich den über 10 Jahre alten Rahmen immer noch als voll fahrbar be-
zeichnen, wenn man sich z.B. die heutigen Orange Rahmen anschaut, die ebenfalls noch einen guten einfachen
Eingelenker verbauen.

Also macht ich mich ans abbeizen, wobei es heute durch Umweltschutzrichtlinien nicht so einfach ist eine
passende Beize für Pulverbeschichtungen zu finden. Ich probierte den "Decotric Rasant" aus und war begeistert.

 

 

 

Zwar mußte ich gerade in den Ecken die Beize mehrmals auftragen, aber bei den großen Flächen löste sich
die Pulverbeschichtung sehr gut ab.

 

Den Rahmen noch etwas mit Stahlwolle abgerieben und fertig ist das Schweißkunstwerk Warp 210!

 

 
Perfekter Tag
Dienstag, den 26. April 2011 um 16:16 Uhr

Wecker klingelt um 8 Uhr, kurzer Blick aus dem Fenster, perfektes Wetter.
Heute geht es mit meinem 10 jährigen Neffen Jan-Torben auf eine kleine Mountainbike Tour der anderen Art :)
Zum Glück paßt das Nicolai BMXTB meiner Frau perfekt für seine Größe, sogar meine Ersatzprotektoren passen
ihm, da er für sein Alter schon sehr groß ist.

Erster Stop ein kleiner Pumptrack: Hier soll Jani erst einmal das Gefühl für das Bike bekommen, denn bisher ist
er nur sein Straßen Mountainbike mit Schutzblechen und Gepäckträger auf befestigten Waldwegen gefahren.
Ich bin wirklich beeindruckt wie schnell Jani nach kurzer Zeit schon um die großen Anlieger fährt. Auch die ersten
kleinen "Hüpfer" über die Buckelpiste sind drin.




Nach über einer Stunde fahren wir mit den Bikes zu einer kleinen "Dirtstrecke". Dort sind manche Hügel schon
etwas größer, aber nach ein paar kleinen Tips vom alten Onkel klappt das auch super. Die großen Sprünge sind
zwar erst einmal tabu, aber es soll ja für das nächste Mal noch eine Steigerung da sein.

Mittagspause bei McDoof... :-)

Jetzt noch schnell mein Nicolai ION Downhill Bike ins Auto eingeladen und auf geht es zum Winterstein.
Wir nehmen den schnelle Weg berghoch zum Holzturm und schieben den Rest die Fahrräder.

Oben angekommen steigen wir erst einmal auf den Turm und Jani ist von der Aussicht über die Wetterau
beindruckt.



Zwar ist der Helm noch etwas groß, aber das Downhill Bike kann Jani schon fast fahren.



Nach ein paar Runden auf dem Winterstein machen wir uns dann gegen 14 Uhr wieder auf den Heimweg. Dazu nehmen
wir die schönste Abfahrt vom Winterstein runter zum Parkplatz am Forsthaus. Teilweise schon ziemlich technisch der
Singletrail, aber für Jani kein Problem.


Nach diesem erfolgreichen und anstrengenden Tag haben wir uns dann später auch die zwei großen
Stücke Erdbeerkuchen verdient.

Fazit: Der Grundstein für einen weiteren Mountainbiker ist gelegt. das nächste Mal geht es dann im
Sommer nach Winterberg! Versprochen Jani! :-)

 
Berlin Berlin
Dienstag, den 08. März 2011 um 08:04 Uhr

 

Ein langes Wochenende in Berlin, schön dachte ich mir. Neben dem ganze Shopping mit meiner Frau war auch etwas Spaßprogramm für mich geplant. "Tollkühne junge Männer auf lauten motorbetriebenen Zweirädern", auf Neudeutsch: night of the jumps. Aber wer konnte ahnen, dass genau an diesem Wochenende auch die Berliner Farhrradschau stattfinden würde :)

 

Also nichts wie hin...
Die alte Industriehalle in Berlin-Kreuzberg schien perfekt für solch eine Veranstaltung.

 

Erster Stop am GRACE Stand, die sehr eng bei der Entwicklung ihres E-Bikes mit Nicolai zusammenarbeiten, was man eindeutig an den Schweißnähten und Frästeilen sehen kann.

 

Leider etwas runtergekommen, aber dennoch ein Meilenstein bei der Entwicklung der Getriebebikes: Nicolai Nucleon ST

 

In der Nachbarhalle konnte man dann aktiv werden.

 

Auf der Fahrradschau gab es größtenteils Singlespeeder, Fixies und Stadträder zu begutachten. Einige kleine Rahmenbauer zeigten Ihre klassischen Stahlrahmen, so wie. z.B. Veidt Rahmenbau aus Marburg oder Seven präsentierte in Berlin seine neue Schöpfung.

 

E-Bike von Conway, bei German Answer aus Wölfersheim entwickelt. Angeblich unter 20 Kilo.

 

Sehr schönes Dailybread mit Lenkerendschalthebel für Shimano Alfine Nabe.


Edles Bernds Klappbike, alleine die verbauten Tune Teile kosten ein Vermögen.

 

Und zum Schluß noch die Klassik Fraktion.

 

Fazit: Eine wirklich gelungene Fahrradschau! Es gab Alles rund ums Fahrrad zu sehen, was man in und um Berlin damit machen kann.

 
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